Kreislaufwirtschaft Jobs: Diese Berufsbilder, Qualifikationen und Karrierechancen solltest du kennen

Die Kreislaufwirtschaft schafft tausende neue Jobs in Europa – von strategischen Managementrollen bis zu technischen Spezialisierungen. Erfahre, welche Berufsbilder besonders gefragt sind, welche Qualifikationen du brauchst und wie du den Einstieg in diese wachsende Zukunftsbranche schaffst.

von Oliver Adria, 27. Februar 2026 um 17:11
Nachhaltige Unternehmen NGO Berufseinstieg Nachhaltige Berufe
Kernaussagen
  • Die Kreislaufwirtschaft könnte laut OECD bis 2030 bis zu 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze in der EU schaffen – der Fachkräftebedarf wächst rasant.
  • Neue EU-Regulierungen wie die Ökodesign-Verordnung (ESPR) und die Verpackungsverordnung zwingen Unternehmen branchenübergreifend zum Umdenken – und erzeugen enormen Bedarf an Spezialist:innen.
  • Besonders gefragte Berufsbilder sind Circular Economy Manager:in, Recycling-Ingenieur:in, Produktdesigner:in mit Circular-Fokus, LCA-Analyst:in und Sustainability Consultant.
  • Der Einstieg ist über viele Wege möglich: Neben spezialisierten Studiengängen bieten Zertifikate, Online-Kurse und Quereinstiegsprogramme gute Chancen – entscheidend sind systemisches Denken und interdisziplinäre Kompetenz.
  • Die Gehälter sind attraktiv und reichen von ca. 38.000 € für Berufseinsteiger:innen bis über 90.000 € in Führungspositionen – der Fachkräftemangel stärkt die Verhandlungsposition.

Was ist Kreislaufwirtschaft – und warum boomt sie gerade jetzt?

Jedes Jahr werden in der EU allein durch Elektroschrott Rohstoffe im Wert von über 55 Milliarden Euro weggeworfen – mehr als der gesamte Wert aller in Europa neu geschürften Metalle. Dieses Verschwendungsparadox ist kein Naturgesetz, sondern eine Designentscheidung. Und genau hier setzt die Kreislaufwirtschaft an – und mit ihr eine der spannendsten Karrierechancen unserer Zeit. Die Kreislaufwirtschaft ist längst kein Nischenthema mehr. Sie entwickelt sich zu einem der dynamischsten Wirtschaftsbereiche Europas – und damit zu einem echten Jobmotor. Doch was steckt hinter dem Konzept, und warum entstehen gerade jetzt so viele neue Kreislaufwirtschaft Jobs?

Von der Wegwerfwirtschaft zum geschlossenen Kreislauf: Das Prinzip einfach erklärt

Die lineare Wirtschaft folgt seit Jahrzehnten einem simplen Schema: Rohstoffe werden abgebaut, zu Produkten verarbeitet, konsumiert und anschließend entsorgt. Dieses „Take-Make-Waste"-Modell stößt angesichts endlicher Ressourcen und wachsender Umweltbelastung an seine Grenzen.

Die Circular Economy dreht dieses Prinzip um: Produkte und Materialien werden so gestaltet, dass sie möglichst lange genutzt, repariert, wiederverwendet und am Ende des Lebenszyklus in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden. Abfall wird zur Ressource – und idealerweise entsteht gar kein Abfall mehr.

Zahlen und Fakten: Marktvolumen, Wachstumsprognosen und Relevanz für den Arbeitsmarkt

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut dem Circular Economy Action Plan der Europäischen Kommission (2020) könnten ambitionierte Kreislaufwirtschaftsmaßnahmen bis 2030 allein in der EU rund 700.000 neue Arbeitsplätze schaffen – wobei die Europäische Umweltagentur (EEA) darauf hinweist, dass zwischen 2015 und 2021 bereits über 420.000 dieser Stellen entstanden sind. Eine neuere OECD-Analyse (2025) schätzt das Potenzial auf bis zu 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze in der EU bis 2030. Das Marktvolumen für Circular-Economy-Lösungen wird in verschiedenen Studien auf mehrere hundert Milliarden Euro geschätzt – belastbare einheitliche Zahlen sind aufgrund unterschiedlicher Definitionen schwer zu vergleichen, der Wachstumstrend ist jedoch eindeutig.

In Deutschland beschäftigt die Kreislaufwirtschaft laut dem Bundesministerium für Forschung (BMFTR) sowie dem Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2024 bereits rund 310.000 Menschen und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 105 Milliarden Euro. Doch der eigentliche Wachstumsschub steht noch bevor: Neue EU-Regulierungen, steigende Rohstoffpreise und ein zunehmendes Nachhaltigkeitsbewusstsein in Unternehmen treiben die Nachfrage nach Fachkräften massiv an. Wer sich heute für eine Kreislaufwirtschaft Karriere entscheidet, positioniert sich in einem Zukunftsmarkt mit hervorragenden Perspektiven.

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EU-Regulierung als Jobmotor: Ökodesign-Verordnung, Abfallrahmenrichtlinie und Co.

Die europäische Gesetzgebung ist einer der stärksten Treiber für neue Circular Economy Berufe. Unternehmen müssen sich an immer strengere Vorgaben anpassen – und brauchen dafür qualifiziertes Personal.

Die neue Ökodesign-Verordnung (ESPR) und ihre Auswirkungen auf Unternehmen

Die Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR, Verordnung (EU) 2024/1781) wurde im April 2024 vom Europäischen Parlament verabschiedet und ist formell in Kraft. Die konkreten Anforderungen für einzelne Produktgruppen werden jedoch schrittweise über delegierte Rechtsakte festgelegt – erste Produktkategorien werden ab 2026/2027 erwartet. Die Verordnung erweitert die bisherige Ökodesign-Richtlinie erheblich, betrifft künftig nahezu alle physischen Produkte auf dem EU-Markt und stellt Anforderungen an:

  • Haltbarkeit, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit von Produkten
  • Den Einsatz von Rezyklaten und nachhaltigen Materialien
  • Digitale Produktpässe, die Informationen über Materialzusammensetzung und Herkunft liefern

Für Unternehmen bedeutet das: Sie brauchen Fachleute, die Produktdesign, Materialwissenschaft und regulatorische Anforderungen zusammendenken können – und der Vorbereitungsdruck ist bereits heute spürbar.

Abfallrahmenrichtlinie und Verpackungsverordnung: Mehr Pflichten, mehr Fachkräftebedarf

Die überarbeitete EU-Abfallrahmenrichtlinie verschärft Recyclingquoten und erweitert die Herstellerverantwortung. Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) setzt verbindliche Ziele für Wiederverwendung und Reduktion von Verpackungsmüll. Diese Regulierungen erzeugen einen enormen Bedarf an Spezialist:innen in den Bereichen nachhaltige Produktion Jobs, Abfallmanagement und Compliance.

Welche Branchen besonders stark betroffen sind – von Textil bis Elektronik

Die neuen Vorschriften treffen bestimmte Sektoren besonders hart:

  • Textil- und Modeindustrie: Verpflichtende getrennte Sammlung von Alttextilien ab 2025, erweiterte Herstellerverantwortung
  • Elektronik und IT: Strengere Anforderungen an Reparierbarkeit, Ersatzteilverfügbarkeit und Recycling seltener Erden
  • Bau- und Immobilienwirtschaft: Vorgaben zu Materialrückgewinnung beim Rückbau und zum Einsatz von Sekundärrohstoffen
  • Lebensmittelindustrie: Reduktion von Lebensmittelverlusten und nachhaltige Verpackungslösungen
  • Automobilindustrie: Anforderungen an Recyclingquoten und den Einsatz von Rezyklaten

🌿 Die 5 gefragtesten Jobs in der Kreislaufwirtschaft

  1. Circular Economy Manager:in – Strategie & Transformation im Unternehmen
  2. Recycling-Ingenieur:in – Technische Materialrückgewinnung & Prozessentwicklung
  3. Produktdesigner:in (Circular Focus) – Design for Disassembly & Langlebigkeit
  4. LCA-Analyst:in – Ökobilanzen & Umweltbewertung über den Lebenszyklus
  5. Sustainability Consultant – Beratung bei zirkulären Geschäftsmodellen

Die wichtigsten Berufsbilder in der Kreislaufwirtschaft im Detail

Der Beruf Kreislaufwirtschaft ist vielfältig – von strategischen Managementpositionen über technische Ingenieursrollen bis hin zu beratenden Tätigkeiten. Hier sind die zentralen Jobprofile:

Circular Economy Manager:in – Strategie und Umsetzung im Unternehmen

Der Circular Economy Manager ist die Schlüsselrolle in Unternehmen, die zirkuläre Geschäftsmodelle aufbauen wollen. Typische Aufgaben umfassen:

  • Entwicklung und Implementierung von Circular-Economy-Strategien
  • Analyse von Material- und Wertschöpfungsströmen
  • Zusammenarbeit mit Produktentwicklung, Einkauf und Supply Chain
  • Stakeholder-Management und Berichterstattung an die Geschäftsleitung

Diese Rolle erfordert ein breites Verständnis von Nachhaltigkeitsmanagement, Betriebswirtschaft und technischen Grundlagen. Einsatzfelder finden sich in der Industrie, bei Beratungen und zunehmend auch in mittelständischen Unternehmen.

Produktdesigner:in für Kreislaufwirtschaft – Design for Disassembly und Langlebigkeit

Kreislaufwirtschaft beginnt beim Design. Produktdesigner:innen mit Circular-Economy-Fokus gestalten Produkte so, dass sie repariert, aufgearbeitet und am Lebensende sortenrein in ihre Bestandteile zerlegt werden können – das sogenannte Design for Disassembly. Sie arbeiten mit nachhaltigen Materialien, reduzieren Materialkomplexität und berücksichtigen den gesamten Lebenszyklus bereits in der Entwurfsphase.

Recycling-Ingenieur:in – Technische Lösungen für Materialrückgewinnung

Recycling Ingenieur Jobs gehören zu den technisch anspruchsvollsten Positionen in der Kreislaufwirtschaft. Recycling-Ingenieur:innen entwickeln und optimieren Verfahren zur Trennung, Aufbereitung und Rückgewinnung von Rohstoffen. Sie arbeiten an Sortieranlagen, chemischen Recyclingprozessen oder der Rückgewinnung kritischer Rohstoffe aus Elektronikschrott. Die Nachfrage nach diesen Fachkräften wächst mit steigenden Recyclingquoten kontinuierlich.

Materialwissenschaftler:in – Forschung an nachhaltigen Werkstoffen

Materialwissenschaftler:innen in der Circular Economy forschen an biobasierten Kunststoffen, recyclingfähigen Verbundwerkstoffen und innovativen Substituten für problematische Materialien. Sie arbeiten an Hochschulen, in Forschungsinstituten wie dem Fraunhofer-Institut oder in den F&E-Abteilungen großer Industrieunternehmen. Ihre Arbeit bildet die wissenschaftliche Grundlage für viele zirkuläre Innovationen.

Weitere Rollen: Sustainability Consultant, LCA-Analyst:in, Abfallwirtschaftsplaner:in

Neben den genannten Kernrollen gibt es weitere gefragte Circular Economy Berufe:

  • Sustainability Consultant: Berät Unternehmen bei der Umstellung auf zirkuläre Geschäftsmodelle, oft in spezialisierten Beratungsfirmen
  • LCA-Analyst:in (Life Cycle Assessment): Erstellt Ökobilanzen und bewertet die Umweltauswirkungen von Produkten über ihren gesamten Lebenszyklus
  • Abfallwirtschaftsplaner:in: Plant und optimiert kommunale und betriebliche Entsorgungskonzepte im Sinne der Kreislaufwirtschaft
  • Supply Chain Manager:in für Circular Economy: Gestaltet Lieferketten so um, dass Rückführungslogistik und Sekundärrohstoffe integriert werden
  • Umweltrecht-Spezialist:in: Berät zu regulatorischen Anforderungen und Compliance im Kontext neuer EU-Verordnungen

Qualifikationen und Studiengänge: So qualifizierst du dich für Circular-Economy-Jobs

Der Einstieg in die Kreislaufwirtschaft ist über viele Wege möglich. Entscheidend ist die richtige Kombination aus fachlichem Wissen und Querschnittskompetenzen.

Relevante Studiengänge: Von Umweltingenieurwesen bis Nachhaltigkeitsmanagement

Ein Circular Economy Studium im engeren Sinne gibt es an einigen Hochschulen bereits als eigenen Studiengang – etwa an der Hochschule Emden/Leer, der Hochschule Pforzheim oder international an der HAN University of Applied Sciences in den Niederlanden. Darüber hinaus qualifizieren folgende Studiengänge für den Einstieg:

  • Umweltingenieurwesen / Verfahrenstechnik: Ideal für technische Rollen wie Recycling-Ingenieur:in
  • Nachhaltigkeitsmanagement / Sustainability Management: Gute Grundlage für strategische und beratende Positionen
  • Materialwissenschaften / Werkstofftechnik: Für Forschung und Entwicklung nachhaltiger Materialien
  • Industrial Design / Produktdesign: Mit Schwerpunkt auf nachhaltigem Design und Circular Design
  • Betriebswirtschaft mit Nachhaltigkeitsfokus: Für Management- und Consultingrollen
  • Umweltwissenschaften / Ökologie: Breit aufgestellte Grundlage mit Spezialisierungsmöglichkeiten

Weiterbildungen und Zertifikate speziell für Circular Economy

Auch Quereinsteiger:innen und Berufserfahrene können sich gezielt weiterbilden. Empfehlenswerte Angebote:

  • Ellen MacArthur Foundation: Kostenlose Online-Kurse zu Circular Economy Grundlagen
  • TÜV und DEKRA: Zertifizierungen im Bereich Abfallmanagement und Umweltrecht
  • Circular Economy Zertifikat der Leuphana Universität: Berufsbegleitende Weiterbildung
  • Cradle to Cradle Certified-Programme: Spezialisierung auf C2C-Designprinzipien
  • MOOC-Plattformen (Coursera, edX): Kurse von renommierten Universitäten wie der TU Delft oder der University of Cambridge

Gefragte Soft Skills und Querschnittskompetenzen

Neben dem Fachwissen sind folgende Kompetenzen in der Circular Economy besonders gefragt:

  • Systemisches Denken: Die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zwischen Materialströmen, Ökonomie und Ökologie zu verstehen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Circular Economy funktioniert nur im Zusammenspiel verschiedener Fachbereiche
  • Projektmanagement: Zirkuläre Transformationsprozesse erfordern strukturierte Umsetzung
  • Kommunikationsstärke: Um Stakeholder von neuen Ansätzen zu überzeugen
  • Datenanalyse: Für Ökobilanzen, Materialflussanalysen und digitale Produktpässe

Gehaltsperspektiven in der Kreislaufwirtschaft: Was du erwarten kannst

Die Vergütung in der Kreislaufwirtschaft ist attraktiv – insbesondere weil der Fachkräftemangel die Verhandlungsposition von Bewerber:innen stärkt.

Einstiegsgehälter vs. Gehälter mit Berufserfahrung

Die folgenden Orientierungswerte beziehen sich auf den deutschen Markt (brutto, Vollzeit) und sind als Richtwerte zu verstehen, die je nach Unternehmen, Region und Qualifikation erheblich variieren können. Sie basieren auf Marktbeobachtungen sowie Gehaltsdaten von Plattformen wie Gehalt.de und Stepstone, erheben jedoch keinen Anspruch auf statistische Exaktheit:

  • Berufseinsteiger:innen (0–2 Jahre): ca. 38.000–48.000 € (z. B. Junior Sustainability Consultant, LCA-Analyst:in)
  • Mit Berufserfahrung (3–5 Jahre): ca. 50.000–65.000 € (z. B. Circular Economy Manager:in, Recycling-Ingenieur:in)
  • Senior-Level (5+ Jahre): ca. 65.000–90.000 € (z. B. Head of Circular Economy, Senior Consultant)
  • Führungspositionen: 90.000 € und mehr, insbesondere in der Industrie und großen Beratungshäusern

Gehaltsunterschiede nach Branche, Region und Unternehmensgröße

Wie in anderen Feldern gibt es deutliche Unterschiede: Die Industrie (Automobil, Chemie, Elektronik) zahlt in der Regel besser als NGOs oder der öffentliche Sektor. In Süddeutschland und Großstädten liegen die Gehälter etwa 10–15 % über dem Bundesdurchschnitt. Große Konzerne bieten höhere Fixgehälter, während Start-ups und NGOs oft mit flexibleren Arbeitsbedingungen, Sinnstiftung und flachen Hierarchien punkten.

Arbeitgeber und Einstiegsmöglichkeiten: Wo Circular-Economy-Fachkräfte gesucht werden

Die gute Nachricht: Kreislaufwirtschaft Jobs gibt es in nahezu allen Sektoren. Der Einstieg ist über verschiedene Wege möglich.

Typische Arbeitgeber: Unternehmen, Beratungen, NGOs und öffentliche Institutionen

  • Industrieunternehmen: BASF, Henkel, Bosch, Siemens oder IKEA – viele Großunternehmen bauen eigene Circular-Economy-Teams auf
  • Beratungen: Spezialisierte Nachhaltigkeitsberatungen (z. B. Systemiq, Circular Berlin) sowie große Beratungshäuser mit Sustainability-Practice
  • Start-ups: Innovative Gründungen in den Bereichen ReCommerce, Materialinnovation oder digitale Kreislaufplattformen
  • NGOs und Verbände: Organisationen wie die Ellen MacArthur Foundation, NABU, Deutsche Umwelthilfe oder Cradle to Cradle NGO
  • Öffentlicher Sektor: Umweltbundesamt, Kommunen, EU-Institutionen und Landesumweltministerien
  • Forschung: Fraunhofer-Institute, Wuppertal Institut, Hochschulen mit Circular-Economy-Forschungsschwerpunkten

Praktika, Trainee-Programme und Einstiegswege

Für den Berufseinstieg bieten sich verschiedene Wege an:

  • Praktika: Viele Unternehmen und NGOs bieten Praktika in Nachhaltigkeitsabteilungen an – oft der beste Weg, um erste Branchenkontakte zu knüpfen
  • Trainee-Programme: Konzerne wie IKEA oder Unilever haben Trainee-Programme mit Circular-Economy-Schwerpunkt
  • Abschlussarbeiten in Kooperation: Eine praxisnahe Bachelor- oder Masterarbeit bei einem Unternehmen öffnet häufig Türen
  • Ehrenamtliches Engagement: Mitarbeit bei Initiativen wie Circular Berlin oder Precious Plastic zeigt Praxiserfahrung und Engagement

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Stimmen aus der Praxis

Authentische Einblicke in den Berufsalltag von Circular-Economy-Fachleuten sind ein wertvolles Element für diesen Artikel – wir arbeiten gerade daran, echte Interviews mit Praktiker:innen aus der Branche zu führen, und werden diesen Abschnitt in Kürze mit realen Erfahrungsberichten ergänzen. Hast du selbst in der Kreislaufwirtschaft Karriere gemacht und möchtest deine Geschichte teilen? Melde dich bei unserer Redaktion.

Fazit: Jetzt in die Kreislaufwirtschaft einsteigen

Die Kreislaufwirtschaft ist einer der vielversprechendsten Wachstumsbereiche unserer Zeit – und sie braucht Menschen, die mitgestalten wollen. Getrieben durch neue EU-Regulierungen, steigende Ressourcenknappheit und wachsendes Nachhaltigkeitsbewusstsein entstehen tausende neue Stellen – von der strategischen Unternehmensberatung über technische Ingenieurspositionen bis hin zu Forschung und Design.

Die Einstiegshürden sind überschaubar: Neben spezialisierten Studiengängen wie dem Circular Economy Studium gibt es zahlreiche Weiterbildungen und Quereinstiegsmöglichkeiten. Entscheidend sind systemisches Denken, interdisziplinäre Kompetenz und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Wer heute einsteigt, gestaltet nicht nur die eigene Karriere – sondern aktiv die Wirtschaft von morgen.

Dein nächster Schritt: Durchsuche die aktuellen Stellenangebote auf NachhaltigeJobs nach passenden Kreislaufwirtschaft Jobs, abonniere den Newsletter und beginne noch heute, dein Profil für die Circular Economy zu schärfen. Die Zukunft gehört dem Kreislauf – und die Karrieremöglichkeiten waren nie besser als jetzt.

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