950 Millionen Menschen auf der Welt brauchen eine Brille, können sie sich aber nicht leisten. Unter den Folgen leiden sie meist ein Leben lang: Kinder können nicht richtig lernen, Erwachsene nicht arbeiten. Der Einkommensverlust dieser Menschen beläuft sich auf 269 Milliarden US-Dollar pro Jahr.
Die EinDollarBrille verschafft den Betroffenen Zugang zu kostenlosen Sehtests und hochwertigen, bezahlbaren Brillen für ein selbstbestimmtes Leben.
Der Verein wurde 2012 gegründet und vielfach ausgezeichnet. Weltweit setzen sich inzwischen mehr als 500 Mitarbeitende für unser gemeinsames Ziel ein.
Die Erfindung einer einfachen Biegemaschine durch den Gründer Martin Aufmuth ist der Kern des Systems der EinDollarBrille. Darauf baut ein Ausbildungskonzept für augenoptische Fachkräfte vor Ort auf, um lokal Arbeitsplätze zu schaffen, insbesondere auch für benachteiligte Gruppen. Weiterhin fördert der Verein durch seine Arbeit die wirtschaftliche Entwicklung in den Programmländern und trägt durch Sensibilisierung und Bildung dazu bei, ein wachsendes Bewusstsein für die Bedeutung guten Sehens und die Wirkung von Brillen zu erzeugen.