Friedensarbeit klingt für viele nach Diplomatie, humanitären Missionen oder dem idealistischen Wunsch nach einer besseren Welt. Doch wie sieht dieses Berufsfeld tatsächlich aus? Wer arbeitet in Krisengebieten an ziviler Konfliktbearbeitung, wie herausfordernd ist diese Arbeit wirklich? Und welche Fähigkeiten braucht es, um in einem so komplexen und hoch relevanten Bereich tätig zu sein?
In dieser Episode sprechen wir mit Lilian Bourke, HR Managerin für internationale Programme bei Pro Peace, einer Organisation, die sich weltweit für Friedensarbeit und zivile Konfliktbearbeitung engagiert. Durch ihre Rolle begleitet Lilian Menschen auf ihrem Weg in die Friedensarbeit und kennt die Realitäten hinter den idealistischen Vorstellungen: von anspruchsvollen Auswahlverfahren über befristete Einsätze bis hin zu den emotionalen und psychologischen Anforderungen, die dieser Beruf mit sich bringt.
Wir sprechen zudem darüber, wie sich Friedensarbeit durch globale Krisen, geopolitische Spannungen und die Folgen der Klimakrise verändert hat. Welche Haltung braucht internationale Zusammenarbeit heute?
Des Weiteren werfen wir einen konkreten Blick hinter die Kulissen des Recruitings bei Pro Peace: Welche persönlichen Kompetenzen zählen oft mehr als formale Abschlüsse? Wie können Berufsanfänger:innen oder Quereinsteigende erste relevante Erfahrungen sammeln? Und woran erkennt Lilian eine wirklich überzeugende Bewerbung?
Eine Episode über Friedensarbeit jenseits romantisierender Vorstellungen, über die Menschen hinter internationalen Programmen – und über die Frage, wie berufliches Engagement in einem Feld zwischen Hoffnung, Krisenrealität und globaler Verantwortung konkret zu einer friedlicheren Welt beitragen kann.
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